Wuppertal NRW Cup #3

Am vergangenen Wochenende fand das 3. Rennen des Super Gravity NRW Cups, organisiert vom RV Adler Lüttringhausen, auf der Vereinsstrecke in Wuppertal statt, somit also ganz in der Nähe unserer Redaktion. Praktikant Joschua und Jamina waren im Race-Outfit am Start, auch Martin und Boris ließen es sich nicht nehmen vorbeizuschauen, um ein paar Schnappschüsse zu machen.

Samstags fand das freie Training statt, bei dem das Wetter noch recht gnädig, im Vergleich zum Folgetag, war. Die sehr flache und somit tretintensive Strecke zehrte an den Kräften aller Teilnehmer. Doch dank abwechslungsreichen Passagen, Anlieger, Wurzeln, Sprünge und Steinfelder, alles war dabei, bereitete die Strecke tierisch viel Spaß, so dass alle Anstrengung in den Hintergrund geriet. 

Noch recht sauber ging es am Samstag im Training die Rennstrecke abwärts.


Über den Renntag berichtet Joschua Wiese:

Am Sonntag fing der Tag für mich um 9 Uhr mit entspanntem Training an, doch die Strecke wurde durch weitere Regengüsse immer matschiger. Jamina stieß erst gegen 10 Uhr zum Training dazu. Also noch 2 Stunden Zeit, um zwei Pflichttrainingsläufe zu absolvieren. Ganz schön anstrengend komplett durchzufahren. Denn die Strecke wäre schon ohne Matsch konditionell fordernd gewesen, doch durch die dickflüssige Pampe blieb man förmlich am Boden kleben. Der erste Rennlauf verlief für mich relativ gut und ich konnte mich über einen soliden 27. Platz von 95 Fahrern in meiner Klasse freuen. Jamina kam nicht ganz so gut hinab und war gefühlt viel langsamer, als die Zeit schlussendlich anzeigte. Sie war überrascht, als es doch noch für Platz drei reichte.

Überall nur Matsch

Als ich nach meinem ersten Rennlauf wieder oben angekommen war, gewitterte es heftig und wir durften uns über noch mehr Regen und Schlamm freuen. Leider kam es in der U15 Klasse zu einem heftigen Sturz und die Strecke musste für fast eine Stunde gesperrt werden. Als ich dann meinen zweiten Rennlauf antreten konnte, hatte sich die Strecke durch die vielen Fahrer stark verändert und ich konnte meine Zeit leider nicht mehr verbessern. Somit landete ich am Ende auf einem etwas enttäuschenden Platz 32. Jamina erging es anders. Ein fast sauberer Lauf, wie auf Schienen, so fühlte es sich für sie an. Nur der Hans Dampf brach manchmal aus, es sei ihm bei diesem rutschigen Untergrund verziehen. Der Fahrerin vor ihr dicht auf den Fersen kam sie ins Ziel. Definitiv schnellerer Lauf als vorher, dachte sie. Die Zeit hingegen sagte etwas anderes. Sogar ein paar Sekunden langsamer als im Lauf davor, aber immer noch Platz drei. Hauptsache Podium! So endete unser mehr oder weniger erfolgreicher Renntag in Wuppertal. Regen hin oder her, Spaß hats gemacht. 

Die Ergebnisse gibt es hier zu sehen:

http://rv-adler.de/Downhill-Ergebnis-Elite-U19-2014.pdf
http://rv-adler.de/Downhill-Ergebnis-Senioren-2014.pdf
http://rv-adler.de/Downhill-Ergebnis-Weiblich-2014.pdf
http://rv-adler.de/Downhill-Ergebnis-U17-U15-2014.pdf

Fotos: Wipp ART, Martin Donat

Gepostet am 30.06.2014 von Joschua Wiese und Jamina Silah |

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